Helfen & Spenden

Im Bieberhaus bieten wir Geflüchteten, die sich auf der Durchreise befinden, Unterstützung in den verschiedensten Bereichen an. Wer uns helfen will, kann Generalist oder Spezialist sein, spenden, mitdenken oder zupacken. Wir freuen uns über jedes Engagement.


In diesen Bereichen kannst du helfen & spenden:

Beraten

Weiterreise

Die Weiterreise – ob nach Skandinavien oder in andere Länder – hat sich verkompliziert, die Rahmenbedingungen ändern sich stetig. Wir klären auf, welche Unterlagen für die Fortsetzung der Reise benötigt werden. Das Beratungsteam steht im Kontakt mit Organisationen in den Grenzstädten und -fährhäfen, aus denen täglich Updates übermittelt werden. Wir schützen vor Betrug und Missbrauch, denn die Hilflosigkeit der Reisenden wird nicht selten ausgenutzt. Und wir finden Lösungen, sollte das Geld für die Fahrkarte einmal nicht reichen.

Das Angebot gilt auch für Menschen, die in ihr Herkunftsland zurück oder sich in Hamburg registrieren lassen möchten, um hier ihren Antrag auf Asyl zu stellen. Wo unsere Kompetenzen enden, vermitteln wir Hilfesuchende mit ihren Fragen an Beratungsstellen.

Foto: Mann vor Computer auf dem Bahnverbindungen angezeigt werden
Foto: Schild auf dem Flüchtlingshilfe in mehreren Sprachen geschrieben steht

Willkommen

Auf dem Bahnsteig in Hamburg angekommen, sehen sich Geflüchtete vielen Fragen gegenüber: Wie geht’s weiter? Wer kann uns helfen? Damit sie sich nicht verloren, sondern willkommen und geborgen fühlen, nehmen sie Freiwillige in Empfang. Wann und mit welchen Zügen die meisten eintreffen, weiß unser Team aus den Erfahrungen der letzten Monate. Immer dann sind die Helfer mit ihren neonfarbenen Westen als sichtbare Zeichen des Hamburger Engagements am Gleis. Von dort aus begleiten sie die Ankömmlinge ins Bieberhaus.

Zurzeit kommen kaum Menschen an. Sobald wir wieder Unterstützung benötigen, findest du hier einen Hinweis, an wen du dich wenden kannst.

Foto: Orangefarbene Weste eines Farsi-Dolmetschers

Dolmetscher

Helfen kann nur, wer das Anliegen versteht. Deswegen kommt Dolmetschern eine besondere Rolle zu. Arabisch und Farsi sind neben afghanischen Dialekten die wichtigsten Sprachen. Geläufig sind sie vor allem unter denjenigen, die selbst geflüchtet sind. Viele unserer Helfer gehören dazu. Sie besitzen inzwischen eine Aufenthaltsgenehmigung oder warten noch auf den Bescheid über ihren Asylantrag. Einige kommen täglich ins Bieberhaus und arbeiten in verschiedenen Bereichen.

Als Dometscher helfen

Begleiten

Foto: Außenansicht vom Bieberhaus

Bieberhaus

Das Bieberhaus ist der zentrale Aufenthaltsort für Geflüchtete auf der Durchreise. Neben einer großen Anzahl freiwilliger Helfer organisieren vier feste Mitarbeiter im Auftrag des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes den laufenden Betrieb. Von 8 bis 21 Uhr stehen Gemeinschaftsräume sowie W-Lan und Handyladestationen zur Verfügung.

Foto: Kinderzeichnung mit einem roten Hahn

Kinderbetreuung

Für Kinder sind lange Wartezeiten auf engem Raum schwer zu überbrücken. In der Kita braucht es nicht viele Worte: Hier wird gespielt und getobt. Tagsüber betreuen vor allem ausgebildete Fachkräfte der Stiftung Kindergärten Finkenau und anderer Mitgliedsorganisationen des Paritätischen den Spielraum.

Aufgrund der verkürzten Öffnungszeiten benötigen wir im Moment keine ehrenamtliche Kinderbetreuung. Sobald wir wieder Unterstützung benötigen, findest du hier einen Hinweis, an wen du dich wenden kannst.

Foto: Ein Helfer der selbst geflüchtet ist

Assistenz für geflüchtete Helfer

Eine feste Konstante in unsere Arbeit für Flüchtlinge sind selbst Geflüchtete. Als Dolmetscher oder Berater klären sie die Fragen der Schutzsuchenden, während sie mit ihren eigenen häufig alleine sind. Deswegen assistieren einheimische Helferkollegen, begleiten sie auf Ämter oder nehmen sie als Paten an ihre Hand.

Versorgen

Foto: Belegte Brötchen und Obst

Lebensmittel

Viele der Schutzsuchenden haben eine lange Reise hinter sich, wenn sie in Hamburg ankommen. Die Versorgung mit Lebensmitteln deckt grundlegende Bedürfnisse. Alle, die auf ihre Weiterreise warten, erhalten im Bieberhaus dank der Hilfsbereitschaft zahlreicher privater Spender, Initiativen und Hamburger Unternehmen eine Grundversorgung mit Sandwiches und warmen Mahlzeiten. Ehrenamtliche Helfer bereiten die Speisen zu und liefern sie täglich an, andere besetzen die Essensausgabe.

Foto: Bunte Kleider an einer Kleiderstange

Kleidung

Viele Geflüchtete haben nur das Nötigste bei sich. Unsere Kleiderkammern versorgen Kinder und Erwachsene mit einer Grundausstattung – von Unterwäsche und Hygieneartikeln bis hin zu Winterjacken und Schuhen. Für die Kleinsten gibt es zusätzlich Windeln und einen Wickeltisch sowie Kinderwagen und weiteres grundlegendes Equipment. Helfer sortieren eingehende Sachspenden und geben sie an Geflüchtete aus.

Foto: Pflegeprodukte

Schlafplätze

Wir vermitteln Einzelpersonen und Familien, die nicht am selben Tag weiterreisen können, sichere Plätze zum Übernachten. Abends werden sie auf die Einrichtungen verteilt, und morgens wieder dorthin gebracht. Helfer koordinieren den Bedarf und freie Schlafplätze, um jedem eine passende Unterkunft zu vermitteln.

Zurzeit sind wir gut versorgt. Sobald wir wieder Unterstützung benötigen, findest du hier einen Hinweis, an wen du dich wenden kannst.

Foto: Tür zur Arztpraxis im Bieberhaus

Medizinische Versorgung

Viele der Schutzsuchenden haben einen langen und beschwerlichen Weg hinter sich. Ehrenamtliche Ärzte, zum Teil schon im Ruhestand, kümmern sich um die medizinische Versorgung der Schutzsuchenden. Abwechselnd besetzen sie eine durch Spenden ausgestattete „Notfallpraxis“ im Bieberhaus.

Weitere Infos

Aktueller Bedarf

Kurzfristige Bedarfe posten wir in unserer Facebook-Gruppe. Werd einfach Mitglied und bleib immer auf dem Laufenden.

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Weitere Wege

Du findest dich in keinem der Teams wieder und möchtest trotzdem helfen? Kein Problem: Wende dich gerne an uns – wir finden eine passende Aufgabe!

Kontakt aufnehmen

Wer uns helfen will, kann spenden, mitdenken oder anpacken. Wir freuen uns über jedes Engagement.

Was wir tun

Begrüßen, Beraten, Begleiten. Diesen Aufgaben widmen wir uns in einem interkulturellen Team aus Menschen, die selbst geflüchtet sind, Anwohnern, Berufstätigen, Studenten, Senioren – kurz: engagierten Helfern.

Das machen wir konkret

Facebook-Gruppe

In unserer Facebook-Gruppe posten wir den aktuellen Bedarf, tauschen Erfahrungen aus und beantworten eure Fragen. Tritt unserer Gruppe bei und bleib ab sofort immer auf dem Laufenden.

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Unsere Partner

Rund um unsere Flüchtlingshilfe am Hamburger Hauptbahnhof hat sich ein Netz aus Unterstützern gebildet. Das Engagement reicht von Privatpersonen über Institutionen bis hin zu Unternehmen.

Das sind unsere Partner